Vierzehnter Deutsch-Polnischer Schüleraustausch zwischen dem Hansa-Gymnasium Köln und dem VIII. Lyzeum Adam Asnyka in Łódź - Erster Teil vom 8. - 15. März 2025 in Łódź

Elf Schülerinnen und vier Schüler der Jahrgangsstufe 9 haben gemeinsam mit Frau Mendelin und Herrn Grümme an dem ersten Teil des nun schon zum 14. Mal stattfindenden Deutsch-Polnischen Schüleraustauschs zwischen dem Hansa-Gymnasium Köln und dem VIII. Lyzeum Adam Asnyka in Łódź teilgenommen.

Lucie Frick (Jahrgangsstufe 9), 26. März 2025

Unsere Reise nach Polen startete am Weltfrauentag, also Samstag, 08.03.2025 um 8:30 Uhr am Hauptbahnhof in Köln bei schönstem Sonnenschein. Fast dreizehn Stunden später, tatsächlich ohne Verspätung, kamen wir in Łódź an und alle fünfzehn Schüler und Schülerinnen, wurden herzlich von ihren Gastfamilien in Empfang genommen. Den Abend haben wir dann in unseren Gastfamilien verbracht. Auf dem Weg zu dem Haus meiner Austauschpartnerin war ich ziemlich aufgeregt, aber als wir dort ankamen, wurde ich mit offenen Armen begrüßt und meine Aufregung war dann auch ganz schnell verflogen.

Am ersten Tag sind wir mit allen gemeinsam gestartet und waren zusammen bowlen. Das hat mir sehr gut gefallen und ich hatte das Gefühl, dass sich alle gut verstanden haben. Den restlichen Tag konnten wir dann frei gestalten. Viel haben wir aber an diesem Tag nicht mehr gemacht, denn wir wussten, dass wir in dieser Woche noch so Einiges vorhaben:
einen Besuch der Schule unserer Austauschpartner:innen mit gemeinsamer Arbeit am Projekt, Sightseeing in Łódź, sowie Warschau und Toruń und neben den Stadttouren waren wir in vier sehr interessanten Museen - dem Wissenschaftszentrum Kopernikus in Warschau, dem Lebkuchen- und Stadtmuseum Toruń sowie dem Museum der Polnischen Kinder - Opfer des Totalitarismus in Łódź. Zudem konnten wir konnten wir einige tolle Shopping Center gemeinsam besuchen und natürlich haben wir sehr viel  Leckeres gegessen. Piroggen, also gefüllte Teigtaschen, mochte ich am liebsten.

Mein persönliches Highlight in Polen war Warschau. Mich hat die Stadt und ihre Gebäude einfach total beeindruckt. Aber auch Łódź hat mir gut gefallen, vor allem die vielen alten Gebäude fand ich sehr schön. Das Museum der Polnischen Kinder - Opfer des Totalitarismus in Łódź war sehr interessant und die Geschichten über die Kinder haben mich tief bewegt.

Zudem waren die Menschen in Polen sehr freundlich und auch wenn ich kein polnisch sprechen kann, konnte ich mich mit allen verständigen.
Ich habe die Zeit in Polen sehr genossen, auch wenn es an den ersten beiden Tagen irgendwie komisch war, in einem fremden Zuhause zu wohnen. Am Ende war es so schön, dass ich am liebsten noch länger geblieben wäre. Die Woche verging viel zu schnell und schon war wieder Samstag, so dass wir uns verabschieden mussten.

Insgesamt war es gut, bei dieser Fahrt dabei gewesen zu sein, denn jetzt habe ich nicht nur viele neue Erfahrungen und Erinnerungen gesammelt, sondern auch neue Freunde in Polen gefunden.

Wir danken dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW), das seit über 30 Jahren den Deutsch-Polnischen Schüleraustausch ideell und finanziell in ganz besonderer Weise unterstützt. Ohne diese großzügige Förderung wäre der Austausch kaum möglich!

Norbert Grümme, Koordinator Deutsch-Polnischer Schüleraustausch